Institut für Anglistik und Amerikanistik

Ernst-Lohmeyer-Platz 3      (1. OG links)
17489 Greifswald

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Sebastian Domsch

Sekretariat  (Raum 1.40)

Anke Möller, Tel.: +49 3834 420 3351

Kerstin Böttger, Tel.: +49 3834 420 3354

kontaktifaauni-greifswaldde

Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA) der Universität Greifswald steht für ein abwechslungsreiches Studium der Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaften des anglophonen Raums mit besonderem Schwerpunkt auf Großbritannien und die USA. Unsere Lehrveranstaltungen reichen von einführenden Vorlesungen über thematische Seminare zur Landeskunde und englischer Sprachkompetenz bis hin zu fachwissenschaftlichen Methodenseminaren sowie forschungs- und praxisnaher Projektarbeit.

Aktuelles



INFO-ZOOM

17. Juli 2026

Infoveranstaltung

Staatsexamen FACHDIDAKTIK ENGLISCH

17.07.2026 | 13-14 Uhr

Referentinnen: Professorin Gardemann, Dr. Kuty, P. Lehmkuhl


Language and Identitiy

18. Juli 2026

STUDENT CONFERENCE im Rahmen des B.A.-Moduls "Applied Studies“

18th July 2026, 11 a.m. to 4 p.m.


40. Fremdsprachentag

05. September 2026

S A V E   T H E   D A T E !

Fremdsprachen in Bewegung

Wo: Ernst-Lohmeyer-Platz 3 | 17489 Greifswald

Wann: 05.09.2026, 8:30 bis 16:00 Uhr

 

Programm

Informationen

Anmeldung (extern)


America@250: This is how we observed Independence Day

Mit verschiedensten Aktionen zum Mitmachen hatte die kleine Gruppe von Bachelorstudentinnen, die sich seit dem WS 2025/26 im „Applied Studies of English“-Modul mit American Celebrations beschäftigt hatten, am 4. Juli in das Hörsaalgebäude am E-Lohmeyer-Platz 6 in Greifswald eingeladen, um den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu begehen. Schon am Eingang konnten die Gäste den Walk of Fame gemeinsam gestalten, indem sie ihre Lieblingsschauspieler*innen, Musiker*innen und Sportler*innen aus den USA auf bunten Sternen im Foyer für die Dauer des Events verewigten. Am Ende reichte dieser Walk fast bis zur Bastelecke, wo (Papier-)Truthahn Feather McFunky sich der persönlichen Danksagungen annahm und die Wall of Shame Raum bot, sich im Sinne der Freedom of Speech über die USA zu beschweren.

Historisch reflektiert wurde die amerikanische Geschichte in Workshops zu amerikanischen Mythen und möglichen Verfassungsergänzungen. Wer wollte, konnte die amerikanische Geschichte im wahrsten Sinne in Hörsaal 1 durchlaufen oder das Rätsel zur Unabhängigkeit mit etwas Geschick entschlüsseln. Das Event endete mit einer Debatte darüber, ob der amerikanische Unabhängigkeitstag tatsächlich gefeiert werden sollte. Wie erwartet gab es sehr gute Gründe dafür UND dagegen und die letztliche Abstimmung darüber unter den Gästen war selbstverständlich nicht einstimmig.

Als Gastgebende freuten wir uns sehr darüber, dass unser Event zum 250. Unabhängigkeitstag einen stetigen Strom von Besucher*innen – Familie und Freunde, neugierige Greifswalder*innen, Amerikabegeisterte und jetzige und ehemalige Studierende und Lehrende – anzog und so einmal mehr zeigte, dass das Konzept des „Applied Studies of English“- Moduls funktioniert.

Ein ganz herzlicher Dank für die Arbeit und Unterstützung geht an das Team Anne, Annemarie, Celina, Kira, Leonie, Olivia und Mina sowie ihre debattierfreudigen Gäste, ebenso an Frau Böttger für die Hilfe beim Basteln der Flyer und die Internetauftritte, an das IfAA für die Finanzierung der American Celebrations-Poster, an das Hausmeisterteam am Lohmeyer-Platz und an die vielen gedrückten Daumen am Institut für Anglistik/Amerikanistik in Greifswald.

 

Anette Brauer
Projektleiterin 


Interview der SZ vom 01.06.2026 mit IfAA-Professorin

Promi-Hochzeiten

(Auszug aus einem Artikel der SZ)

„„Eine Hochzeit ist der perfekte Moment zum Self-Branding“, sagt Katrin Horn, Professorin für Gender Studies an der Universität Greifswald. Obwohl Hochzeiten hoch ritualisiert seien, böten sie zugleich die Möglichkeit, Individualität auszustellen. Die möglichst einzigartige Feier – mit außergewöhnlicher Location, geschmackvoller Dekoration, ausgelassener Stimmung – ist schon lange ein Statussymbol. Die sozialen Medien haben das Potenzial dieser Inszenierung noch vervielfacht. Dort werden neben den sorgfältig kuratierten Paarfotos oft zusätzlich zahlreiche Videos gezeigt, die möglichst spontan wirken sollen: die Braut beim Tanzen mit ihren Freundinnen im Ankleidezimmer, Ausschnitte der Ehegelübde. Das soll den Betrachterinnen und Betrachtern das Gefühl verschaffen, „Behind the Scenes“ blicken zu dürfen. „Doch was eigentlich inszeniert wird, ist nicht die Ehe, sondern die Hochzeit“, sagt Horn. Die Hochzeit als Spektakel, als Modenschau, als perfekter emotionaler Höhepunkt des bisherigen Lebens. „Dass es bei einer Eheschließung eigentlich um einen Vertrag geht, den beide unterschreiben, tritt bei diesen großen Hochzeiten in den Hintergrund“, sagt Horn. „Wir werden weiterhin mit Narrativen wie dem groß, dass die Hochzeit der schönste Tag des Lebens werden soll. Das erzeugt enorme Erwartungen.“

„Das Einzige, was einen Star als Marke noch stärken kann, ist, einen anderen Star zu heiraten.“

Katrin Horn, Professorin für Gender Studies

Den vollständige Text zum Interview der Süddeutschen Zeitung mit Professorin Horn findet sich hier  

https://www.sueddeutsche.de/panorama/taylor-swift-hochzeit-travis-kelce-inszenierung-geruechte-li.3487585

sowie in der gedruckten Ausgabe am 02.06.2026.


DAAD-Gastdozentur Gender Studies/American Cultural Studies

Liebe Studierende,

wir freuen uns außerordentlich, im Rahmen des DAAD-Gastdozenturenprogramms, Frau Professorin Karen Adkins (REGIS University Denver), im Sommersemester 2026 begrüßen zu dürfen. Sie wird im Fachgebiet Gender Studies/American Cultural Studies folgende Seminare anbieten und Prüfungen abhalten: 
•    Feminist Theory (Wed, 2pm-4pm)
•    Suppressed Knowledge: Testimony, Gossip, Confession (Mon, 2pm-4pm)
•    Revolution and Resistance (Mon, 10am to noon)

Die Kurse sind teilweise in Kooperation mit der Regis University organisiert. Sie bieten so die Möglichkeit vor Ort in Greifswald, in den Austausch mit US-amerikanischen Studierenden zu treten und Lehrerfahrung im US-amerikanischen Format zu sammeln.  


 


NEUERSCHEINUNG

Cognitive Contact Linguistics (Julia Landmann)

This element pushes the boundaries of Cognitive Linguistics by placing language contact at its center. Despite the ubiquity of contact situations, cognitive approaches to contact phenomena have long been overlooked. 

This work offers a concise overview of the state of the art in Cognitive Contact Linguistics and introduces both established and original theoretical perspectives. It highlights four key areas: cognitive aspects of language processing and production in contact settings, contact-induced change across linguistic levels, variation in discourse and interaction, and the interplay of social and cognitive factors in loan processes. 

The title is available Open Access on Cambridge Core: Cognitive Contact Linguistics



Klatsch und Skandal im New York des Goldenen Zeitalters

"What in the Gilded Age. Gossip and Scandal in New York’s High Society“

Das Campus 1456-Magazin berichtet über ein digitales Projekt, das von Studierenden des IfAA im Rahmen des BA “Applied Studies”-Moduls gestaltet wurde:

https://campus1456.uni-greifswald.de/2025/09/19/klatsch-und-skandal-im-new-york-des-goldenen-zeitalters/


Neuerscheinung

Speculative Endeavors - Cultures of Knowledge and Capital in the Long Nineteenth Century

Herausgegeben von Prof. Dr. Katrin Horn, PD Dr. Karin Höpker und Selina Foltinek

Speculative Endeavours beleuchtet wie Insiderinformationen, Gerüchte, Klatsch, Verleumdung und andere von institutionellen Diskursen und Autoritäten ausgeschlossen Wissensformen einen zentralen Bestandteil der sich entwickelnden Marktwirtschaft in den USA des 19. Jahrhunderts bilden. Die interdisziplinären Beiträge von Forscher*innen aus den USA, Deutschland und Österreich  thematisieren Fallstudien von der frühen Republik bis zum Gilded Age und analysieren die Verflechtungen von finanziellem, kulturellem und sozialem Kapital. Sie konzentrieren sich dabei auf soziale Akteure, die vom sich entwickelnden Ideal des (freien, weißen, männlichen) unternehmerischen Individuums abweichen. Zu den diskutierten speculative endeavors gehören entsprechend die unerlaubte Kommunikation in Sklavenquartieren und häuslichen Räumen, gemeinschaftliche Interventionen schwarzer Frauen in den kommerzialisierten Printmarkt, Debatten über die finanzielle und juristische Kompetenz von Einwander*innen sowie disziplinäre Techniken der Erziehung von Kindern zu kapitalistische Bürger*innen. Zusammengenommen bieten die Beiträge des Sammelbandes beispiellose interdisziplinäre Einblicke in ein neues Zeitalter des Kapitals.

Verlagsseite:
https://manchesteruniversitypress.co.uk/9781526182159

Kontakt:
Prof. Dr. Katrin Horn


Neuerscheinung "Brooklyn - Ort der Literatur" von Prof. Dr. Sebastian Domsch

Brooklyn ist down, Brooklyn ist in – auf jeden Fall aber ist es immer eine Geschichte wert. Jahrzehntelang im Schatten von Manhattan hat sich Brooklyn vor allem seit der Jahrtausendwende zu so etwas wie dem ironisch schlagenden Herzen der amerikanischen Gegenwartsliteratur entwickelt, mit Autor:innen wie Paul Auster, Jennifer Egan, Colson Whitehead, Jonathan Safran Foer, Nicole Krauss und Jhumpa Lahiri.

Der Bogen des literarischen Brooklyns, dem man in diesem Buch folgen kann, fängt aber bereits bei Walt Whitmans Rhapsodien auf die Brooklyn Ferry und Hart Cranes modernistischer Feier der Brooklyn Bridge an, und zieht sich über den Beginn des "Brooklyn Cool" bei Truman Capote und dem February House bis zur Gegenwart bei Jonatham Lethem und Paula Fox.

Verlagsseite:
https://www.etk-muenchen.de/search/Details.aspx?subject=literatur&sort=5&ISBN=9783967079593

Interview zu dem Buch im Deutschlandfunk mit Prof. Dr. Domsch:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/lesart-die-ganze-sendung-dlf-kultur-4e304978-100.html

Kontakt:
Prof. Dr. Sebastian Domsch​​​​​​​

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Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2026

Kursanmeldebeginn: Montag, 02.03.2026, 8:00 Uhr

Jetzt in den Master einschreiben

Die Einschreibung in den integrierten Masterstudiengänge mit anglistisch-amerikanistischen Schwerpunkten und Profilierungsmöglichkeiten läuft bis 14.10.26 Für Greifswalder Studierende ist eine Einschreibung auch bereits dann möglich, wenn die B.A.- Arbeit erst im Sommersemester 2026/27 fertiggestellt wird.

M.A. Sprachliche Vielfalt - Language Diversity (LADY, [Trailer]), u.a. mit Anglistik/Amerikanistik als Hauptfach und/oder Nebenfach

M.A. Kultur-Interkulturalität-Literatur (KIL), u.a. mit Anglistik/Amerikanistik als Hauptfach.


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