Institut für Anglistik und Amerikanistik
Ernst-Lohmeyer-Platz 3 (1. OG links)
17489 Greifswald
Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Sebastian Domsch
Sekretariat (Raum 1.40)
Anke Möller, Tel.: +49 3834 420 3351
Kerstin Böttger, Tel.: +49 3834 420 3354
Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA) der Universität Greifswald steht für ein abwechslungsreiches Studium der Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaften des anglophonen Raums mit besonderem Schwerpunkt auf Großbritannien und die USA. Unsere Lehrveranstaltungen reichen von einführenden Vorlesungen über thematische Seminare zur Landeskunde und englischer Sprachkompetenz bis hin zu fachwissenschaftlichen Methodenseminaren sowie forschungs- und praxisnaher Projektarbeit.
Aktuelles
Erasmus+ Remaining Exchange Spots

Interview der SZ vom 01.06.2026 mit IfAA-Professorin
Promi-Hochzeiten
(Auszug aus einem Artikel der SZ)
„„Eine Hochzeit ist der perfekte Moment zum Self-Branding“, sagt Katrin Horn, Professorin für Gender Studies an der Universität Greifswald. Obwohl Hochzeiten hoch ritualisiert seien, böten sie zugleich die Möglichkeit, Individualität auszustellen. Die möglichst einzigartige Feier – mit außergewöhnlicher Location, geschmackvoller Dekoration, ausgelassener Stimmung – ist schon lange ein Statussymbol. Die sozialen Medien haben das Potenzial dieser Inszenierung noch vervielfacht. Dort werden neben den sorgfältig kuratierten Paarfotos oft zusätzlich zahlreiche Videos gezeigt, die möglichst spontan wirken sollen: die Braut beim Tanzen mit ihren Freundinnen im Ankleidezimmer, Ausschnitte der Ehegelübde. Das soll den Betrachterinnen und Betrachtern das Gefühl verschaffen, „Behind the Scenes“ blicken zu dürfen. „Doch was eigentlich inszeniert wird, ist nicht die Ehe, sondern die Hochzeit“, sagt Horn. Die Hochzeit als Spektakel, als Modenschau, als perfekter emotionaler Höhepunkt des bisherigen Lebens. „Dass es bei einer Eheschließung eigentlich um einen Vertrag geht, den beide unterschreiben, tritt bei diesen großen Hochzeiten in den Hintergrund“, sagt Horn. „Wir werden weiterhin mit Narrativen wie dem groß, dass die Hochzeit der schönste Tag des Lebens werden soll. Das erzeugt enorme Erwartungen.“
„Das Einzige, was einen Star als Marke noch stärken kann, ist, einen anderen Star zu heiraten.“
Katrin Horn, Professorin für Gender Studies
Den vollständige Text zum Interview der Süddeutschen Zeitung mit Professorin Horn findet sich hier
sowie in der gedruckten Ausgabe am 02.06.2026.
NEUERSCHEINUNG
Cognitive Contact Linguistics (Julia Landmann)

This element pushes the boundaries of Cognitive Linguistics by placing language contact at its center. Despite the ubiquity of contact situations, cognitive approaches to contact phenomena have long been overlooked.
This work offers a concise overview of the state of the art in Cognitive Contact Linguistics and introduces both established and original theoretical perspectives. It highlights four key areas: cognitive aspects of language processing and production in contact settings, contact-induced change across linguistic levels, variation in discourse and interaction, and the interplay of social and cognitive factors in loan processes.
The title is available Open Access on Cambridge Core: Cognitive Contact Linguistics
DAAD-Gastdozentur Gender Studies/American Cultural Studies
Liebe Studierende,
und noch eine Neuigkeit: Wir freuen uns außerordentlich, im Rahmen des DAAD-Gastdozenturenprogramms, Frau Professorin Karen Adkins (REGIS University Denver), im kommenden Sommersemester begrüßen zu dürfen. Sie wird im Fachgebiet Gender Studies/American Cultural Studies folgende Seminare anbieten und Prüfungen abhalten:
• Feminist Theory (Wed, 2pm-4pm)
• Suppressed Knowledge: Testimony, Gossip, Confession (Mon, 2pm-4pm)
• Revolution and Resistance (Mon, 10am to noon)
Die Kurse sind teilweise in Kooperation mit der Regis University organisiert. Sie bieten so die Möglichkeit vor Ort in Greifswald, in den Austausch mit US-amerikanischen Studierenden zu treten und Lehrerfahrung im US-amerikanischen Format zu sammeln.
Weitere Informationen folgen in Kürze....
Fulbright Sommerstudienprogramm in den USA
Für Bachelorstudierende der Geistes- und Sozialwissenschaften an deutschen Universitäten:
Fulbright Sommerstudienprogramm in den USA: „Discover the USA”
an der University of Maryland, College Park
vom 21. August bis 19. September 2026
Während des vollfinanzierten vierwöchigen Programms besuchen die Teilnehmenden Kurse zu Geschichte, Politik und Gesellschaft der USA an der University of Maryland. Im Austausch mit US-Studierenden und Lehrenden erhalten sie Einblicke in die US-amerikanische Kultur und Campusleben. Ziel der verschiedenen Kursmodule ist es, handlungsorientierte Kompetenzen zu entwickeln, die beim Zusammenleben im interkulturellen und globalen Kontext direkt angewandt werden können.
Ausführliche Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie auf folgender Webseite.
Für die Ausschreibung auf LinkedIn, Facebook, Instagram und Mastodon → Hashtag #FulbrightGermany
Bewerbungsschluss ist der 18. März 2026.
Für Rückfragen steht Ihnen das Team unter usa-seminarfulbrightde gerne zur Verfügung.
Klatsch und Skandal im New York des Goldenen Zeitalters
"What in the Gilded Age. Gossip and Scandal in New York’s High Society“
Das Campus 1456-Magazin berichtet über ein digitales Projekt, das von Studierenden des IfAA im Rahmen des BA “Applied Studies”-Moduls gestaltet wurde:
Neuerscheinung
Speculative Endeavors - Cultures of Knowledge and Capital in the Long Nineteenth Century
Herausgegeben von Prof. Dr. Katrin Horn, PD Dr. Karin Höpker und Selina Foltinek
Speculative Endeavours beleuchtet wie Insiderinformationen, Gerüchte, Klatsch, Verleumdung und andere von institutionellen Diskursen und Autoritäten ausgeschlossen Wissensformen einen zentralen Bestandteil der sich entwickelnden Marktwirtschaft in den USA des 19. Jahrhunderts bilden. Die interdisziplinären Beiträge von Forscher*innen aus den USA, Deutschland und Österreich thematisieren Fallstudien von der frühen Republik bis zum Gilded Age und analysieren die Verflechtungen von finanziellem, kulturellem und sozialem Kapital. Sie konzentrieren sich dabei auf soziale Akteure, die vom sich entwickelnden Ideal des (freien, weißen, männlichen) unternehmerischen Individuums abweichen. Zu den diskutierten speculative endeavors gehören entsprechend die unerlaubte Kommunikation in Sklavenquartieren und häuslichen Räumen, gemeinschaftliche Interventionen schwarzer Frauen in den kommerzialisierten Printmarkt, Debatten über die finanzielle und juristische Kompetenz von Einwander*innen sowie disziplinäre Techniken der Erziehung von Kindern zu kapitalistische Bürger*innen. Zusammengenommen bieten die Beiträge des Sammelbandes beispiellose interdisziplinäre Einblicke in ein neues Zeitalter des Kapitals.
Verlagsseite:
https://manchesteruniversitypress.co.uk/9781526182159
Kontakt:
Prof. Dr. Katrin Horn
Neuerscheinung "Brooklyn - Ort der Literatur" von Prof. Dr. Sebastian Domsch
Brooklyn ist down, Brooklyn ist in – auf jeden Fall aber ist es immer eine Geschichte wert. Jahrzehntelang im Schatten von Manhattan hat sich Brooklyn vor allem seit der Jahrtausendwende zu so etwas wie dem ironisch schlagenden Herzen der amerikanischen Gegenwartsliteratur entwickelt, mit Autor:innen wie Paul Auster, Jennifer Egan, Colson Whitehead, Jonathan Safran Foer, Nicole Krauss und Jhumpa Lahiri.
Der Bogen des literarischen Brooklyns, dem man in diesem Buch folgen kann, fängt aber bereits bei Walt Whitmans Rhapsodien auf die Brooklyn Ferry und Hart Cranes modernistischer Feier der Brooklyn Bridge an, und zieht sich über den Beginn des "Brooklyn Cool" bei Truman Capote und dem February House bis zur Gegenwart bei Jonatham Lethem und Paula Fox.
Verlagsseite:
https://www.etk-muenchen.de/search/Details.aspx?subject=literatur&sort=5&ISBN=9783967079593
Interview zu dem Buch im Deutschlandfunk mit Prof. Dr. Domsch:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/lesart-die-ganze-sendung-dlf-kultur-4e304978-100.html
Kontakt:
Prof. Dr. Sebastian Domsch

Direktlinks
Jetzt in den Master einschreiben
Die Einschreibung in den integrierten Masterstudiengänge mit anglistisch-amerikanistischen Schwerpunkten und Profilierungsmöglichkeiten beginnt am 02.02.26 Für Greifswalder Studierende ist eine Einschreibung auch bereits dann möglich, wenn die B.A.- Arbeit erst im Sommersemester 2026 fertiggestellt wird.
M.A. Sprachliche Vielfalt - Language Diversity (LADY, [Trailer]), u.a. mit Anglistik/Amerikanistik als Hauptfach und/oder Nebenfach.
M.A. Kultur-Interkulturalität-Literatur (KIL), u.a. mit Anglistik/Amerikanistik als Hauptfach.















