Aktueller Aufruf für 2017

Projekt Schule machen - engagierte Studierende gesucht!

Vom 7.- 9. Juni 2017 übernehmen Studierende für drei Tage vollständig eine Schule; die Lehrer verlassen das Gelände und bilden sich an der Universität weiter!

Gesucht werden engagierte Englischstudierende, die in dem Zeitraum ihre SPÜ Englisch machen und eine Klasse für drei Tage betreuen möchten. Zur Verfügung stehen eine 8. und eine 9. Klasse. Sie arbeiten im Team und wir bereiten alles gemeinsam vor. In der 8. Klasse forschen die Schüler bilingual und werden durch Sie intensiv betreut. In der 9. Klasse arbeiten die Schüler auf der Grundlage von Kompetenzrastern an selbst gewählten sprachlichen Schwerpunkten und erkunden individuell einen Lernpfad, der sie weiter voran bringt.

Interessenten melden sich bitte bis Ende Januar per Mail: kuty(at)uni-greifswald(dot)de

Projekt „Schule machen“

Kooperatives Lernen und bilinguales Forschen an der Schule am Bodden

Im Rahmen des von der Greifswalder Schulpädagogik organisierten Projekts „Schule machen“ übernahmen vom 18. bis 20. Mai 2016 auch 25 Lehramtsstudierende des Faches Englisch die Schule am Bodden in Neuenkirchen bei Greifswald. Betreut durch den Fachbereich Englischdidaktik organisierten sie in den fünften Klassen Projekttage mit dem Fokus auf dem kooperativen Lernen und in den neunten Klassen ein bilinguales, fächerübergreifendes und iPad-gestütztes Forschungsprojekt zum Thema The World Around Me.

In den fünften Klassen haben die Schüler gelernt, z.B. in einem Gallery walk ihre im Laufe des Projekttages erstellten Produkte – Steckbriefe von selbst erdachten Superhelden und Fantasiestädten – einander vorzustellen. Zudem wurden selbst erarbeitete Sketche zu verrückten, magischen und lustigen ‚Haushaltspflichten’ gefilmt, vorgeführt und in der peer evaluation eingeschätzt.

Einer anderen Herausforderung haben sich die Schüler in den neunten Klassen gestellt: Wie gestaltet sich forschendes Lernen – eine Form des offenen Unterrichts, die den Lernenden ein interessengeleitetes, selbstreguliertes Lernen ermöglicht und dabei ein Höchstmaß an Freiheit zugesteht – und das auf Englisch? Die Entscheidung fiel auf einen an das CLIL-Konzept (content and language integrated learning) angelehnten Ansatz: kurze, klar strukturierte Module mit dem für das bilinguale Lernen so wichtigen focus on language, ein Workshop zu Lesestrategien und zur Wiederholung von wichtigen Präsentationstechniken und vor allem ein englischsprachiges Strategieportfolio sollten die Schüler bei der Recherche in englischsprachigen Medien und der abschließenden Präsentation unterstützen. Die erfolgreiche Lernbegleitung der neunten Klassen wurde somit auch für die Studierenden zu einem Forschungsprozess, dessen Dokumentation und Reflexion in einem eigens erstellten studentischen Portfolio erfolgte.

Es entstanden spannende Produkte zu vielfältigen Themenfeldern wie TTIP, „the craziest jobs in the world“, „gaming and Internet addiction“ und „How does a rocket work?“.

In den Schulpraktischen Studien im Fach Englisch sammeln die Studierenden grundsätzlich sehr praxisnah Erfahrungen in alternativen Unterrichts- und Lernformen: So bereiten die Schüler einer siebten Klasse in diesem Semester eine Simulation eines Tags in London vor (mit Treffen der Queen). Im kommenden Semstester werden die Schüler einer sechsten Klasse für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen fit gemacht.

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